6 Tipps für erfolgreiche Gartenanfänger

Du hast in diesem Jahr vor, aus deinem Garten mehr als nur einen Fußballplatz für deine Kids zu machen? Dein grüner Daumen juckt bereits, weil du dich schon auf die Gartenarbeit und das frische Gemüse in der Küche freust? Damit du als Anfänger nicht gleich den Überblick zwischen Planung, Aussäen von Samen bis hin zum Graben in der Erde verlierst, haben wir hier sechs Tipps für dich. Denn die Gartenarbeit kann als überwältigendes Unterfangen erscheinen, wenn du gerade erst anfängst.

1. Fange klein an

Am liebsten würde man ja zu Anfang jedes einzelne Samenkorn aus den Saatkatalogen ausprobieren. In seinen Vorstellungen würde man am liebsten den ganzen Sommer über die Familie mit frischem Gemüse aus dem Garten versorgen oder sogar Wintervorräte konservieren. Doch wenn du gleich mit einem riesigen Garten anfängst, wirst du schnell überfordert sein.

Lass es doch in deinem ersten Gartenjahr etwas gemütlicher angehen! Ein paar leckere Tomaten oder Paprika, ein kleiner Kräutergarten und ein paar Bohnen, Möhren und Salat, dazwischen ein paar Zwiebeln. Das dürfte für einen Start in den Gemüseanbau erst einmal reichen.

Deinen Gemüsegarten unkraut- und schädlingsfrei zu halten und die regelmäßige Wässerung im Griff zu haben, bedeutet schon nicht wenig Arbeit. So erkundest du das Wachstum bestimmter Pflanzen und deren Bedürfnisse. Wenn alles gut geht, kannst du mit der gesammelten Erfahrung im nächsten Jahr expandieren.

2. Pflanze nur, was du isst

Du liebst frische Tomaten und Tomatensauce, aber Kartoffeln werden von deiner ganzen Familie verabscheut? Dann solltest du Kartoffeln vielleicht überspringen. Wenn du Paprika nur in einer frischen Salsa und gelegentlich in der Pfanne oder Suppe verwendest, reichen wahrscheinlich 1 oder 2 Pflanzen aus. Überlege dir, welches Gemüse du wirklich nutzen möchtest, sonst verschwendest du nur unnötig deine Energie in deren Pflege.

Trotzdem solltest du bedenken: Selbstangebautes Essen schmeckt immer besser als das aus den Ladenregalen. Hast du schon einmal Erbsen direkt aus dem Garten gekostet? Es gibt keinen Vergleich zu den faden, im Laden gekauften Erbsen. Besonders bei wählerischen Kindern hilft es, wenn sie selbst im Garten Gemüse anbauen und sich von dir helfen lassen, ihren Geschmackssinn zu erweitern.

Was Kinder auf ihrem Teller liegen haben wollen, hängt oft davon ab, ob sie es selber im Garten angebaut haben oder nicht. Und wenn die Kids das Gemüse erst einmal selber ausgesät, gepflegt und geerntet haben, schmeckt es gleich viel besser.

3. Pflanze nur was zum Klima passt

Ob dein Garten in der prallen Sonne oder eher in einer schattigen Ecke liegt, ist für die Gartenarbeit wichtig zu wissen. Je nach Gartenlage solltest du dein Saatgut auswählen. Die Auswahl an möglichem Saatgut ist sehr groß. Das geeignete Saatgut gibt es für jeden Garten. Erkundige dich dazu in einem Gartencenter – die Profis helfen dir gerne mit ihrem Wissen weiter.

4. Verwende Mulch

Das tägliche Unkrautzupfen und Wässern im Garten, kann Anfänger schon einmal überfordern. Ein plötzlicher Unkrautausbruch im Garten ist schnell Frustationsstufe Nummer 1.

Wenn du dir das tägliche jäten und gießen im Garten erleichern willst, dann ist Mulch dein bester Freund! Mulch unterdrückt das Unkraut und schützt den Boden vor übermäßiger Verdunstung. So brauchst du weniger jäten und gießen. Mulchen kannst du mit Hackschnitzeln, Grasschnitt oder Stroh.

5. Schreib es dran

Achte darauf, dass du die Pflanzen in deinem Garten mit kleinen Schildern bestückst. Manche Samen keimen nur langsam und du vergisst leicht, dass dieser Streifen in deinem Garten bereits bepflanzt wurde. Keimen die Samen nicht und der Streifen in deinem Garten ist in einigen Wochen immer noch leer, weißt du welches Saatgut in deinem Garten nicht gedeihen will. Es macht keinen Sinn Geld für Samen zu verschwenden, die nie gut wachsen werden!

6. Schreib es auf

Verlasse dich nicht nur auf dein Gedächtnis wenn es um den Garten geht. Ein Gartentagebuch zu führen ist keine dumme Idee. Was hat gut funktioniert in dieser Saison? Was hat garnicht geklappt und kann weg? Welche Schädlinge haben deinen Garten überfallen und wie bist du sie los geworden?

Auch Skizzen und Fotos in deinem Gartentagebuch sind erlaubt und können sogar ein sehr kreativer Teil deiner Gartenarbeit sein. Beispielsweise kannst du die ausgesäten Saattütchen hier hinein kleben. So weißt du was dir im letzten Jahr geschmeckt hat und was nicht.

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