Naturgärten – für wen, und warum?

Am Sonntag, den 16. Juni, organisiert die VoG „Naturpark Hohes Venn-Eifel“ in Bütgenbach (B) eine Besichtigung von Naturgärten. Eine gute Gelegenheit, konkrete Beispiele für eine die Artenvielfalt fördernde „Gartengestaltung“ zu entdecken.

Durch zahlreiche Studien wurde belegt, dass der Einsatz von Pestiziden (Herbizide, Insektizide, Fungizide usw.) erhebliche Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hat. Es wird Zeit, dass wir darauf verzichten lernen und die Artenvielfalt in unseren Gärten willkommen heißen.

Mit einem solchen Naturgarten werden mehrere Ziele verfolgt. Wenn wir einige einfache Regeln beachten, kann er vielen Arten Schutz und Nahrung bieten. Und diese Arten tragen dann dazu bei, bestimmte Schädlingspopulationen zu regulieren. Indem sie der Natur in ihrem Garten Platz anbieten, schaffen die Besitzer ökologische Netzwerke, durch die sich Pflanzen- und Tierarten „bewegen“ können.

Damit wir die Grundlagen und Regeln eines natürlichen Gartens besser verstehen, ist der Naturgarten von Sabine Cremer an diesem 16. Juni der Öffentlichkeit zugänglich, ebenso wie die Dorfschule. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr in Bütgenbach, Seestraße 31. Dauer: 2 Stunden (je nach Fragen und Interesse ein bisschen länger). Sprache: Deutsch (Übersetzung ins Französische).

Anmeldung erwünscht per E-Mail an florine.crutzen@botrange.be, oder telefonisch unter 0032 (0)80/44 03 98.

Eine Veranstaltung der VoG „Naturpark Hohes Venn-Eifel“ im Rahmen des Projekts NOE und des Frühlings ohne Pestizide.

Ein Kommentar

  • Wir haben bei einem Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau bei uns in Hamburg Ratschläge und Tipps eingeholt um unseren eigenen Naturgarten anzulegen. Wie Sie bereits anführen, könnten sich Pestizide oder sonstige Additive auf die Gesundheit auswirken. Ich denke auch, dass eigens Angebautes sicherlich anders und hoffentlich besser schmecken wird. Vielen Dank für den Beitrag!

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