Mulchkompost aus Herbstblättern

Der Herbst ist gekommen und viele Gartenbesitzer empfinden Herbstlaub als ausgesprochen lästig. Der Grund: Die bunten Blätter machen viel Arbeit. Du musst sie mühsam zusammenrechen und vom Rasen entfernen, damit die Grünfläche im Winter nicht leidet. Die Entsorgung der Blättermassen ist dann die nächste Herausforderung. Der Kompost ist sehr schnell überfüllt und die Blätter verrotten, dicht aufeinander gepresst nur schlecht.

Was viele Gartenbesitzer nicht wissen: Laub lässt sich mit wenig Aufwand ganz einfach in der Fläche kompostieren. Und so funktioniert es: Das Laub in einer bis zu 15 Zentimeter dicken Schicht auf Beeten oder Rabatten ausbreiten. Danach einen Kompost-Beschleuniger (z.B.: Radivit von Neudorff) mit nützlichen Kompostbakterien und Pilzkulturen dazugeben. Um zu verhindern, dass der Wind das Laub wegweht, einfach etwas Erde oder Mulch auf den welken Blättern verteilen. Und fertig, den Rest erledigt die Natur!

Während der Wintermonate zersetzt sich das Laub nahezu vollständig. So verwandeln sich Unmengen von Blättern in wertvollen Mulchkompost, der die Humusschicht verbessert und dem Boden wichtige Nährstoffe zurückgibt. Außerdem sind die Blätter begehrte Nahrung für Regenwürmer.

Selbst große Mengen Herbstlaub lassen sich über den Winter in wertvollen Mulchkompost verwandeln. Der Trick: einfach auf einem Beet ausbreiten und mit Kompost-Beschleuniger bestreuen. Foto: Neudorff/txn

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