Kürbisse reif für die Ernte!

Einen ganzen Sommer lang haben sie nur im Garten herumgelegen und durften die Sonne genossen. Manche haben sich sogar in Stroh betten dürfen, um nicht schmutzig zu werden. Werden die Kürbisse in unseren Gärtnen erntereif ist Schluss mit diesem gemütlichem Leben.

Wird der Stiel braun und beginnt zu verholzen, hat der Kürbis seine volle Größe und seinen Geschmack voll ausgebildet. Ein Klopftest bringt dann letzte Gewissheit. Wenn der Kürbis hohl klingt, kann er abgeschnitten werden und kommt raus aus deinem Garten. Entweder landet der Kürbis dann in der Küche zur weiteren Verabeitung oder er dient in deinem Haus einer herbstlichen Dekoration.

Kürbisse sind sehr kälteempfindlich! Du solltest die Kürbisernte vor dem ersten Frost ins Haus gebracht haben.

Sind die Kürbisse einmal geärntet, gilt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Je nach Sorte kannst du Kürbisse bis zu 7 Monaten lagern. Voraussetzung für eine Lagerung ist eine unbeschädigte Schale. Befreit von Erdresten solltest du deine Ernte kühl und trocken lagern. Auch der Lichteinfall in deine Lagerstätte sollte eher dürftig sein. Auf ein Stapeln der Früchte solltest du lieber verzichten. Kürbisse die einen Schaden an der Schale aufweisen, solltest du sehr schnell verarbeiten oder schlimmstensfalls gleich auf dem Kompost entsorgen.

Der Kürbis ist eine einjährige Pflanze. Bei samenfesten Sorten kannst du die Samen für nächstes Jahr gewinnen. Sobald du den Kürbis in der Küche verarbeitest, solltest du die Kerne vom Fruchtfleisch befreien und anschließend gut trocknen. So kannst du die Samen im nächsten Jahr zur Aussaat verwenden und wieder neue Kürbisse ernten.

Eine leckere Kürbissuppe mit kackigen Kürbiskernen.

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