Bäume fällen – im Winter bitte!

Ist ein Baum im Garten einfach viel zu groß geworden oder er birgt vielleicht sogar eine Gefahr, weil er erkrankt ist und Äste drohen herunter zu fallen? Dann muss man schweren Herzens zur Säge greifen. Damit das Holz des Baumes dennoch sinnvoll verwertet werden kann, sollte man ihn allerdings erst im Winter fällen. Aber warum eigentlich?

Die Antwort ist so simple wie logisch. Sind die Blätter vom Baum gefallen, dann hat der Baum seine Aktivität im Inneren heruntergefahren. In seinem Inneren wird kein Saft mit Nährstoffen mehr in die Krone des Baumes gepumpt. Das Holz ist jetzt trockener, als in den anderen Jahreszeiten und kann als Brennholz genutzt werden. Allerdings sollte das Holz anschließend noch aufgespalten und etwa 2 Jahre trocken gelagert werden. Erst dann ist das Holz genügend durchgetrocknet und hat seinen vollen Brennwert erzielt.

Gut gestapelt und getrocknet, dient das Brennholz für das nächste Gartenfeuer.

Einen Baum zu fällen ist allerdings garnicht so einfach wie du vielleicht denken könntest. Nach Standorten und Höhe des Baumes ist es sehr gefährlich, einfach unbedacht zur Säge zugreifen. Steht der Baum nah an einem Haus und kann nicht frei in den Garten fallen, muss er von oben herab abgetragen werden. Dazu einfach in den Baumwipfel klettern und lossägen ist keine gute Idee! Achte immer auf gute Eigensicherung und informiere dich vor den Arbeiten bei einer spezialisiertem Firma.

Bevor du den Baum fällst, informiere dich bei deiner Gemeindeverwaltung, ob du eine Genehmigung für das Fällen anfragen musst!

Die sicherlich beste Idee, ist es einen Fachmann für diese Projekt zu engagieren. Mit einer Hebebühne und den geeigneten Materialien, wie Sicherheitsgurt, Kletterausstattung und professionelle Motorsägen, ist dieser Fachmann sicherlich perfekt ausgestattet, einen guten Job zu machen. Und geht doch einmal etwas schief und der Baum landet beispielsweise im Garten des Nachbarn, ist der entstandene Sachschaden durch die Versicherungs des Unternehmers abgedeckt.

Ist der Baum einmal gefällt und die anschließenden Aufräumarbeiten beendet, bleibt neben einem Stapel Brennholz ein Baumstumpf im Garten. Das Brennholz dient in ein paar Jahren für ein schönes Lagerfeuerchen an lauen Sommerabenden. Aber an der Stelle des Baumstumpfs soll vielleicht ein neuen Blumenbeet entstehen. Es gibt einige Möglichkeiten den Stumpf im Garten zu entfernen oder an derweitig zu nutzen. Einige sind aufwendiger, manche anstrengender, andere wiederrum mühlelos, aber sie fordern Geduld.

In einem anderen Beitrag von uns kannst du nachlesen, was du nun mit dem Baumstumpf anfangen kannst.

Was von einem Baum noch übrig bleibt – ein Baumstumpf.

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