Auf krummer Tour

Erste grüne Blättchen läuften den Frühling ein. Foto: Sonderzeichen (flickr)

Die Korkenzieherhasel „Contorta“ ist eine Zierform eines Haselnussbaums und wurde angeblich um 1863 im englischen Gloucestershire in einer Hecke entdeckt. Ihre schraubenförmig wachsenden Äste rühren von einer natürlich entstandenen Mutation, einer sprunghaften Änderung des Erbgutes. Die großen, sommergrünen Blätter haben eine schöne gelbe Herbstfärbung. Sie wächst in einem sonnig bis halbschattigen Standort mit ca. 30 bis 60 cm pro Jahr langsam und kann bis zu drei Meter hoch und bis zu 2 Meter breit werden. Du solltest dem Baum etwa 1,5 Meter Abstand zu anderen Anpflanzungen gönnen, damit um genügend Platz für Sonnenlicht und Wachstum vorhanden ist. Als Kübelpflanze ist sie eher ungeeignet, wenn du aber einen sehr großen Pflanzkübeln hast, sollte es dennoch möglich sein.

Ihre Zweige wirken als kahle und bereifte Spiralen sowohl im Winter als auch im Frühling sehr dekorativ. Du kannst sie beispielsweise als Vasenschmuck nutzen. Zu einem Kranz gebunden und je nach Jahrezeit mit Dekoration erweitert, sind die verdrehten Äste sehr beliebt.

Im Frühjahr trägt die Korkenzieherhasel gelbe längliche Kätzchen, die eine wunderbare Bienenweide sind. Korkenzieherhaseln tragen aber kaum Früchte. Sie sollten auf Baumhaseln veredelt sein, sonst treiben sie mit der Zeit gerade Ruten aus dem Stock. Bevorzugt steht die Hasel in sandig-lehmigem Gartenboden.

Die Bienen lieben die langen, gelben Kätzchen im Frühjahr.

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